Stilberatung

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Kleines ABC des Werbelektorats (II)

Mittwoch, 12. Dezember 2007

Teil 2, G bis M

G: Allein auf das Wort Grammatik reagieren viele Menschen allergisch. Dabei macht ein wenig Einsicht in die Grundlagen der Grammatik das Schreiben eindeutig leichter.

H: Heute ist ein Wort, das im Werbelektorat weitgehend unbekannt ist. Denn jeder Auftrag hätte am besten schon gestern beendet sein sollen, auch wenn er erst heute erteilt wird. Siehe auch M.

I: Auch Werbetexte kommen nicht ohne Interpunktion oder Zeichensetzung aus. Nicht nur jedes Komma muss an der richtigen Stelle sitzen, auch Bindestriche, Gedankenstriche und Doppelpunkte führen gelegentlich zu Kopfzerbrechen und Auseinandersetzungen mit der Lektorin oder dem Lektor – vom Apostroph ganz zu schweigen.

J: Das J [jɔt] ist ein vielseitiger Buchstabe und deshalb leicht verwirrend. Im Spanischen wird J ausgesprochen wie [x] (z.B. in justo), im Französischen wie [ʒ] (z.B. in juste), im Englischen wie [dʒ] (z.B. in just).
Und schreibt man im Deutschen nun Jacht oder Yacht? Sie haben die Qual der Wahl, beides ist richtig.

K: Das Zauberwort des Werbelektorats heißt Konsistenz. Ein Text wirkt nur dann wie aus einem Guss, wenn Sie sich bei Wahlmöglichkeiten (wie bei Jacht/Yacht, siehe J) für eine Schreibweise entscheiden. Auch ein einheitliches Layout trägt entscheidend zu einem guten Text bei und muss deshalb beim Werbelektorat sorgfältig geprüft werden.

L: Gute Laune und Liebe zum Lektorat sind nicht die einzigen, aber auch nicht die schlechtesten Grundlagen für ein gutes Werbelektorat.

M: Morgen ist ein Wort, das im Werbelektorat völlig unbekannt ist. Denn jeder Auftrag hätte am besten schon gestern beendet sein sollen, auch wenn er erst heute erteilt wird. Siehe auch H.

# Ines Balcik am 12. Dezember 2007 um 09:59 Uhr
Werbelektorat


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