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Ines Balcik, Sprachblog

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Spaß mit Spam

Irgendjemandem müssen Spammails doch nützen. Mir zum Beispiel, denn sie sind eine nie versiegende Quelle der Freude über eigenwillige Rechtschreibung und Grammatik

den kreativen Umgang mit der deutschen Sprache:
Spam

(12.03.10)
Nie versiegend, ich schrieb es bereits. Spam, Teil 2:

Spam


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Ja, und lernen kann man auch einiges von diesen Spammern:

Klare Botschaft und Reduktion auf die Kernaussage.

So sollte so macher Text gestaltet sein. Jetzt muss ich mir noch ein paar Spamnachrichten reinziehen :-)


Ich bin neidisch, der weiße Lotus hat mich noch nie eingeladen. *schnief*
Dafür hab ich ne Riesenauswahl an Penisverlängerung und aufpumpenden chemischen Substanzen. :-)


Und ich werde meist auf Russisch gelobt, meine Blogbeiträge seien fantastisch und supergut. Zum Glück hab ich als Zehntklässerin mal einen Russisch-ohne-Mühe-Anfängerkurs gemacht :-)


“Weisse” erinnert mich daran, dass unser Deutschlehrer (Gymnasium) “Nathan der Weisse” an die Tafel geschrieben hat.


War er Schweizer oder nur so allgemein unfähig?


@Heike Mir ist an ihm nichts Schweizerisches aufgefallen.


Die Moral von der Geschicht: Auch Lehrer sind nur Menschen und Spammer könnten noch etwas an der Zielgruppenrelevanz arbeiten (ich BIN schlank!). ;-)))


und ICH hab so eine Nachricht noch nie gekriegt. Was für ein Streuverlust!


Spam mit vorbildlicher Kommasetzung gibt es auch.


SIE müssen ja auch nicht schlank werden, Frau Balcik. Nur Ihre E-Mail-Adresse. Bzw. die muss “Schlank” werden. (Was immer ein substantivierte/s/r Schlank auch ist!)



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Autoren: Ines Balcik, Klaus Röhe, Verena Wróbel; Redaktion: Corinna Löckle-Götz, Joachim Neubold, Arkadiusz Wróbel