Einträge mit dem Schlagwort: Kommasetzung
Ein bisschen Spott
Ein bisschen Spott passt nicht nur zur närrischen Zeit und ein Werbespot mit Spott könnte so nett sein, wie dieser Schreibfehler sympathisch ist:
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Ganz ohne Spott sehe ich geflissentlich über das überflüssige Komma hinweg (so geht der Satz im Original weiter: In seinem neuesten Werbespot werden die Menschen aufgerufen, ...).
Da ich nun schon einmal dabei bin, aus dem Zusammenhang gerissene Sätze zu zitieren, spotte ich gleich weiter:
Redigiert
Mit dem Schreiben allein ist es nicht getan. Bis ein Text veröffentlicht werden kann, sind mehrere Bearbeitungsstufen nötig, das weiß jeder, der professionell mit Texten arbeitet.
Bei Privatleuten ist dieses Bewusstsein oft weniger ausgeprägt. Vielleicht aus diesem Grund überarbeitete die Redaktion des ZEITmagazins kürzlich von Lesern eingereichte Texte.
Wer im Glashaus sitzt, sollte aber nicht mit Steinen werfen, heißt es allerdings so schön: Ein Korrektorat hätte der Ankündigung eines redigierten Beitrags auf der Website nicht geschadet, wie das Bild beweist:
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Leider sind Korrektoren oft die ersten Textarbeiter, die eingespart werden, besonders bei Veröffentlichungen im Internet. Zeit- und Kostendruck sind hoch. Da ist es zwar betrüblich, aber wenig verwunderlich, dass ein redigierter Text ausgerechnet mit einem kapitalen Kommafehler angekündigt wird (merke: Kein Komma im einfachen Satz, schon gar nicht zwischen Subjekt und Prädikat!). Über das Fugen-s beim Knochenmarkempfänger ließe sich auch noch räsonieren.
Würgen
Sicherlich gibt es angenehmere Themen als die Frage, wer wen würgt. Mich interessiert die Kommasetzung und die ist bei diesem Beispiel eindeutig falsch. Ein verschobenes Komma macht den Sachverhalt nicht angenehmer, bringt den Satz aber ins Rechtschreiblot: „Der Mann begann, die Frau zu würgen.“






